Die TelefonSeelsorge Hagen-Mark ist eine eindrucksvolle Verkörperung der Verbindung von Kommunikationstechnologie und Menschlichkeit. Sie dient als Beispiel für ehrenamtliches Engagement in unserer Zeit, das sich ständig neuen Themen und Änderungsprozessen stellen muss.
Die Mitarbeitenden sind überzeugt, dass ein Gespräch hilft. Durch Ver- schwiegenheit, Anonymität, eine 24-stündige Erreichbarkeit, Offenheit, Kompetenz und Ideologiefreiheit schaffen sie am Telefon eine unverzichtbare Unterstützung. Für Menschen, die sich scheuen, ihre Gedanken und Gefühle mündlich zu teilen, stellen Chat und Email eine Alternative dar.
Innerhalb dieses sicheren Rahmens lassen sich Probleme oft leichter bewältigen.
Birgit KnatzHandbuch Internetseelsorge Was Seelsorge und Tango verbindet
Grundlagen – Formen – Praxis 464 Seiten | 13,5 x 20,5 Paperback ISBN 978-3-7858-0793-4 zum eBook gelangen Sie hier Tango ist ein Dialog. Tango vereint Gefühle der Seele in sich und ist mit jedem Menschen anders. Es geht darum Kontakt herzustellen und aufrechtzuhalten, mit Aufmerksamkeit, Respekt, ein Empfinden für Nähe, Distanz und das „Dazwischen“. Wenn das gelingt, berühren sich zwei Seelen. Gleiches gilt für die Seelsorge.
Internetseelsorge ist eine eigene Form der Seelsorge. Gerade zurückhaltende Menschen finden im Chatten und Mailen eine Möglichkeit, sich Unterstützung zu holen. Die besondere Kommunikation im „Netz“ verlangt eine besondere Kompetenz der Seelsorgerinnen und Seelsorger. Dieses Handbuch vermittelt, wie sich seelsorgliches Wissen und medienspezifische Fachlichkeit zu einer Internetseelsorgekompetenz entwickeln können. Eine unverzichtbare Praxishilfe für Internetseelsorgerinnen und -seelsorger!
Dorothee Peglau Gottesdienste im Altenheim 3 Arbeitshilfen für die Praxis 128 Seiten | x 22,5 cmPaperback ISBN 978-3-7858-0641-8 Heil werden, das ist das stille Thema dieser Sammlung. Und wie das gehen kann, in ängstlicher Nacht, im schmerzvollen Alltag, in der Leere mancher Stunde. Die bewährten Vorschläge von Dorothee Peglau für Gottesdienste im Altenheim sind beliebt und gefragt: Ihre klare Sprache bringt Gottes heilsame Botschaft auf den Punkt, alle Ausarbeitungen sind praxisnah und leicht umzusetzen. Sie orientieren sich am Kirchenjahr, haben in diesem dritten Band zudem einen Schwerpunkt auf den Hauptfesten. Wie immer mit liturgischen Bausteinen und Liedvorschlägen.Dorothee Peglau: Jahrgang 1964, Studium der evangelischen Theologie in Heidelberg, München und Bonn. Pfarrerin in der Krankenhaus- und Altenheimseelsorge, Weiterbildung in Gestaltseelsorge, Geistliche Begleitung und Mediation
Set zu 12 Klapp-Karten mit edlem Einlege-Blatt und weißen UmschlägenKarten-Format 20,6 x 10,0 cmISBN 978-3-7858-0795-8Immer mal wieder braucht es ein gutes Wort, wenn ein Gemeindemitglied verstorben ist. Diese Trauerkarten wurden speziell für die Gemeinde-Arbeitzusammengestellt. Texte und Motive lassen sich nach eigenen Vorstellungen kombinieren und auf den jeweiligen Trauerfall hin aussuchen. So hat maneinen kleinen Vorrat im Gemeindebüro oder Zuhause, um angemessen reagieren zu können.Beispieltexte: Ein Platz bleibt leerDer Tod ist wie eine Türwir gehen hindurchwir wissen nicht was uns erwartet.Christen glauben:Der Tod ist für uns eine Türzu einem neuen Leben bei Gott.Die Perspektive wechseln,auf den Berg steigen,ins Weite sehenweiter miteinander verbunden bleiben.Manche Menschen begleiten unser Leben wie eine Blume,sie machen unser Leben heller und freundlicher,bringen Farbe in unser Leben.Die Alltagsgeschäfte erledigt,Zeit für den gemeinsamen Cappuccino,Zeit den Tag zu besprechen,die Erlebnisse auszutauschen,nichts anderes zählt mehr,nur die Zweisamkeit.Momente des intensiven Erinnerns.Der Platz, der immer besetzt war, bleibt jetzt leer.Die aufmunternden Worte werden nie mehr gesagt.Das Lächeln, die Sorgenfalten werden nie mehr zu sehen sein.Die helfende Hand wird nie mehr ausgestreckt.Ein Platz bleibt leer.Ein Mensch, der mit uns lebte, lebt nicht mehr.Wir sind traurig. SpurensucheLieblingsorte aufsuchenBesonderen Situationen nachspürenReisen nacherlebenLieblingsgerichte nachkochenLieblingsbücher nachlesenLebensspuren entdeckenErinnerung erschaffenErinnern, was war.Wahrnehmen, was ist.Lebendig erhalten, was bleibt.Wo ist der Lieblingsmensch?Ich spüre ihnIm sanften Hauch des WindesIm frischen FrühlingsregenIn der Berührung der SonnenstrahlenIn den sich kräuselnden Wellen des Meeres,die die Füße umspielen.Ich sehe ihnIn den Farben des RegenbogensIm Licht der AbendsonneIn den vorüberziehenden FederwolkenIm Flug der Vögel am Himmel.Ich bin ihm nah,in allem, was wir zusammen gefühlt haben. Menschen, die an Gott glauben, sagen:Wir sind ein Gedanke Gottes, der im Tod zu ihm zurückkehrt.Aus Gottes Hand sind wir gekommen, in Gottes Hand kehren wir zurück.Bei Gott sind viele Wohnungen für uns bereit.Bei Gott ist für uns ein Platz bereit.Was wir jetzt sind, wissen wir.Was wir nach dem Tod sein werden, wissen wir nicht.Wir glauben: Im Leben wie im Sterben sind wir geborgen bei Gott. Ich wünsche dirIch wünsche dir jemanden,der dich tröstet,dich begleitet,dir Mut macht,dir Hoffnung gibt,der mit dir spricht,dein Schweigen aushält,unddeine Erinnerung lebendig hält.